icdops.deICD-10-GM & OPS Codesuche
Eine Eingabe – Treffer in OPS und ICD-10-GM
Formatierungsunabhängige Eingabe
Mehrere Codes gleichzeitig verarbeiten
Copy & Paste direkt aus Excel
Export & Copy-to-Clipboard auf Knopfdruck
Diff & Umsteigerinfos pro Jahrgang

Einfachere Eingabe, mehr Treffer, einfachere Exportmöglichkeiten und mehr Nachvollziehbarkeit.

Mehrfacheingabe für beide Kataloge

ICD-10-GM und OPS parallel durchsuchen – ein Eingabefeld für ICD- und OPS Kataloge inklusive Plausibilisierung und Duplikat-Prüfung.

Ergebnislisten

In Ergebnislisten können Zusatzinfos wie Kapitel, Gruppen, Subcodes, Lokalisation, Alters- und Geschlechtsbezug oder Pflichtkennzeichnungen angezeigt werden (Klick auf "Anzeigeoptionen"). Die Ergebnisse lassen sich als CSV, Excel oder Kopie in die Zwischenablage speichern.

Nutzerfreundliche Eingabe

Kodes können formatierungsunabängig eingegeben werden – Punkte oder Bindestriche sind optional (z. B. T814 statt T81.4, 85501 statt 8-550.1).

Jahresvergleiche mit Umsteigerinfos

Jahrgänge vergleichen, Änderungen nachvollziehen und Umsteigerinformationen des BfArM im Jahresvergleich einsehen.

FAQ

Mehrere Codes eingeben, getrennt durch Komma, Leerzeichen oder Zeilenumbruch. Die App entfernt Duplikate, akzeptiert Wildcards (* oder %) und erkennt automatisch OPS oder ICD-10-GM.

Ja. Im Tab "ICD/OPS-Vergleich" einfach zwei direkt aufeinanderfolgende Jahrgänge wählen, vergleichen und die automatisch eingespielten Umsteigerinformationen nachvollziehen.

Ergebnistabellen lassen sich als CSV oder Excel exportieren oder in die Zwischenablage kopieren. Zusätzlich gibt es Kopierfunktionen für nicht gefundene Codes.

F44.81

Multiple Persönlichkeit(sstörung)

ICD-10-GM 2020 · Kapitel: Psychische und Verhaltensstörungen · Gruppe: Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

Code-Merkmale

Endständigkeit
Endständig
Verwendung nach § 295 SGB V
Primärverschlüsselung zugelassen
Verwendung nach § 301 SGB V
Primärverschlüsselung zugelassen
Geschlechtsbezug
Kein Geschlechtsbezug
Altersbezug
Irrelevant
IfSG-Meldetatbestand
Nein
IfSG-Labor
Nein

Hinweise zu F44.81

Für diesen Code sind keine eigenen textlichen Hinweise hinterlegt.

Hinweise übergeordneter Ebenen

Beachten Sie auch die Angaben der zugehörigen Codes, Gruppe und des Kapitels. Die Herkunft ist jeweils angegeben.

Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen

Inklusiva (eingeschlossen)

Störungen der psychischen Entwicklung.

Exklusiva (ausgeschlossen)

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

Gruppe F40-F48: Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

Exklusiva (ausgeschlossen)

In Verbindung mit einer Störung des Sozialverhaltens (F91.-) (F92.8)

Code F44: Dissoziative Störungen [Konversionsstörungen]

Inklusiva (eingeschlossen)

Hysterie

Hysterische Psychose

Konversionshysterie

Konversionsreaktion

Exklusiva (ausgeschlossen)

Simulation [bewusste Simulation] (Z76.8)

Definition

Das allgemeine Kennzeichen der dissoziativen oder Konversionsstörungen besteht in teilweisem oder völligem Verlust der normalen Integration der Erinnerung an die Vergangenheit, des Identitätsbewusstseins, der Wahrnehmung unmittelbarer Empfindungen sowie der Kontrolle von Körperbewegungen. Alle dissoziativen Störungen neigen nach einigen Wochen oder Monaten zur Remission, besonders wenn der Beginn mit einem traumatisierenden Lebensereignis verbunden ist. Eher chronische Störungen, besonders Lähmungen und Gefühlsstörungen, entwickeln sich, wenn der Beginn mit unlösbaren Problemen oder interpersonalen Schwierigkeiten verbunden ist. Diese Störungen wurden früher als verschiedene Formen der "Konversionsneurose oder Hysterie" klassifiziert. Sie werden als ursächlich psychogen angesehen, in enger zeitlicher Verbindung mit traumatisierenden Ereignissen, unlösbaren oder unerträglichen Konflikten oder gestörten Beziehungen. Die Symptome verkörpern häufig das Konzept der betroffenen Person, wie sich eine körperliche Krankheit manifestieren müsste. Körperliche Untersuchung und Befragungen geben keinen Hinweis auf eine bekannte somatische oder neurologische Krankheit. Zusätzlich ist der Funktionsverlust offensichtlich Ausdruck emotionaler Konflikte oder Bedürfnisse. Die Symptome können sich in enger Beziehung zu psychischer Belastung entwickeln und erscheinen oft plötzlich. Nur Störungen der körperlichen Funktionen, die normalerweise unter willentlicher Kontrolle stehen, und Verlust der sinnlichen Wahrnehmung sind hier eingeschlossen. Störungen mit Schmerz und anderen komplexen körperlichen Empfindungen, die durch das vegetative Nervensystem vermittelt werden, sind unter Somatisierungsstörungen (F45.0) zu klassifizieren. Die Möglichkeit eines späteren Auftretens ernsthafter körperlicher oder psychiatrischer Störungen muss immer mitbedacht werden.

Endständiger Code – keine weiteren Untercodes.

Quelle: BfArM, ICD-10-GM 2020 · Systematisches Verzeichnis.